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Aktuell: Rechte für Opfer sexuellen Missbrauchs werden gestärkt.

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Jedes Jahr  werden in Deutschland schätzungsweise 200.000 Kinder Opfer von sexueller und  unzählige  weiterer körperlicher und psychischerGewalt. Die Zahlen schwanken stark, je nachdem, wer sein Zahlenmaterial offenlegt und je nach Einschätzung der Höhe der Dunkelziffer und  der Einbeziehung verschiedenartiger Gewaltdelikte.Wie ist eine so hohe Opferzahl in einer Gesellschaft möglich, die doch denSchutz der Kinder für sehr wichtig erachtet?

Aktuelle Zahlen von der Kieler Universität: 10% aller Mädchen und 3% aller Jungen in Deutschland werdenmissbraucht, werden Opfer sexueller Gewalt; nicht eingerechnet sind sonstigeÜbergriffe physischer oder psychischer Art.

Zahlen zur Zusammensetzung der Täter bei sexueller Gewalt und Übergriffen auf Kinder (nach „Zartbitter“): ~ 20% Pädophile ~ 80% Sadis- ten. Zu einem nicht zuunterschätzenden und wachsenden Teil sind die Täter selbst noch Kinder undJugendliche.

Ca. 10 % aller Taten ereignen sich in kirchlichen Einrichtungen, 90% in den Familien und nichtkirchlichen  Einrichtungen wie Vereinen und Schulen etc.


Merke:
Niemand begeht einen größeren Fehler als der, der nichts tut, weil erglaubt, nur wenig tun zu können. Wer kämpft, kann verlieren - Wer nicht kämpft, hat schon verloren.

Hallo! - Du brauchst Hilfe?Du willst mit jemandem reden? Dir tut jemand weh? Du weißt nicht mehr weiter?
Wir bieten Dir Anlaufadressen, Hilfsangebote und Telefonnummern.

Hier ein paar bundesweite Telefonnummern. Weitere Hilfsadressen folgen in einem PDF zum Download.

NOTFALLNUMMERN:

Telefonseelsorge 0800-111 0 111 oder 0800-111 0 222 (24h/Tag, anonym,vertraulich, gebührenfrei)

Elterntelefon 0800 - 111 0 550 (Mo, Mi von 9 bis 11 Uhr Di, Do von 17 bis 19Uhr gebührenfrei)

Kinder- und Jugendtelefone 0800 - 111 0 333 (Mo bis Fr von 15.00 - 19.00 Uhrgebührenfrei)

N.I.N.A. (Nationale Infoline und Anlaufstelle zu sexueller Gewalt an Mädchenund Jungen) 01805-123465 -14Cent/Minute /Mobil abweichend (Mo von 9.00 bis13.00 Uhr Di und Do von 13.00 bis 17.00 Uhr)

Scheu´ Dich nicht, in Notfällen die Polizei unter der Telefonnummer 110 anzurufen.

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SPRACHREGELUNGEN:

Was heißt "pädophil"? Der Wiener Psychiater  Richard von Krafft-Ebing beschrieb es in seiner grundlegenden Schrift Psychopathia sexualis: „Das sexuelle Interesse gilt Kindern, die  sich vor der Pubertät im Sinne der Geschlechtsreifung befinden. Das sexuelle Interesse ist dabei primär, das heißt ausschließlich bzw. überwiegend und ursprünglich auf Kinder ausgerichtet und zeitlich überdauernd.“

Sofern es tatsächlich dauerhaft ist und der Betroffene darunter leidet oder wenn die Person reale Sexualkontakte mit Kindern auslebt, wird Pädophilie alspsychische Störung angesehen, und zwar als Störung der Sexualpräferenz. Im ICD 10 ( Internationale Klassifikation der Krankheiten, Weltgesundheitsorganisation, WHO 2002) ist die Diagnose „Pädophilie“ (Code: F65.4) im Kapitel der Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen (F 60 - F69) als Störung der Sexualpräferenz verzeichnet. Definiert wird sie als „Sexuelle Präferenz für Kinder, Jungen oder Mädchen oder Kinder beiderlei Geschlechts, die sich meist in der Vorpubertät oder in einem frühen Stadium der Pubertät befinden. Pädophilie wird damit ausschließlich als „sexuelle Präferenz“beschrieben. Maßgeblich sind hier die gedanklichen Vorlieben, die sich ( in Anlehnung an Krafft-Ebing ) vorrangig auf vorpubertäre Kinder richten müssen. Ob diese Fantasien ausgelebt werden oder nicht, ist für die Diagnosestellung nicht von Belang, wohl aber für den strafrechtlichen Aspekt.

Der Begriff Pädosexualität wird teilweise gezielt dazu verwendet, um zwischensexueller Präferenz (Pädophilie) und sexuellem Verhalten (Pädosexualität) abzugrenzen. Pädosexuelle benutzen Kinder, um sich sexuell zu erregen, zu befriedigen und ihr Macht- und Manipulationsbedürfnis zu stillen. Sie sind auf bestimmte Kinder spezialisiert. Die meisten sind fixiert auf eine Altersgruppe: „Wachsen" die Kinder aus dem speziellen Alter heraus, werden sie uninteressant.

Der leitende Sexualmediziner der Uni Kiel, Dr. Hartmut Bosinski berichtet überpädophile Täter/innen: "Die Sexuelle Präferenz ist fester Bestandteil der Persönlichkeit und als solche nicht zu ändern ... in der Therapie können sie lernen, damit umzugehen, damit daraus keine Taten werden ...."  Auch das Universitätsklinikum Charité inBerlin arbeitet an Projekten zur Prävention und forscht zum Thema Entstehung, Verlauf und Delinquenz sexueller Ausrichtungen.

Der Begriff „Kinderschänder“: Die Bedeutung von „Geschändet“ ist folgende: Die Nach- und Auswirkungen der Tat verbleiben beim Opfer – darin besteht die Schande!

AN ALLE POLITIKER: Schützt endlich unsere Kinder vor jeglichem MISSBRAUCH.

Hiermit fordern wir höhere Strafen und die Aufhebung der viel zu kurzen Verjährungsfristen. Holland und die Schweiz sollen einer neuen Regelung in Deutschland als Vorbild dienen.
Täter, die unsere Kinder auf der ganzen Welt vergewaltigen und missbrauchen, haben kein Recht auf Frei- heit!!! Wenn es den Banken gelingt, die Seiten der Hacker, die sie  angreifen, binnen Stunden weltweit zu löschen – warum soll das den Deutschen Ermittlungsbehörden nicht für KiPo – Seiten gelingen?? Warum will Brüssel jetzt plötzlich wieder nur die „Sperrung“ der Seiten? Sperren sind fürversierte Internet-User überhaupt kein Hindernis. Das aus dem Straßenverkehrentliehene STOP – Schild bedeutet:

Links gucken – rechts gucken – undweiterfahren, wenn frei ist. Genau so funktioniert das auch im Internet.

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Nehmt es als Anregung, Euch einzumischen. Schreibt nachBrüssel, nach Berlin, an alle Verantwortlichen und Politiker! Und schreibt an die Zeitungen und Redaktionen der TV-Magazine, die zum Beispiel dem Kachelmann-Prozess soviel mehr Raum beimessen, als dem zeitgleich stattfindenden Mega-Prozess in Darmstadt gegen ein Kinderporno-Netzwerk.

Wenn wir alle an einem Strang ziehen, können wir etwas erreichen. Das Motto:

UNSERE KINDER SOLLEN LACHEN; SPIELEN UND AM LEBEN SPASS HABEN KÖNNEN - UND DAS ALLES OHNE ANGST.

Jedes Kind hat ein Recht auf ein unbeschwertes Leben !!

Wichtig zu wissen ist, dass:

- Täter/innen allen gesellschaftlichen Schichten, Religionen und Altersgruppenangehören können

- Die realen Ausmaße von Missbrauch und sexueller Gewalt nicht den jährlichherausgegebenen Statistiken entsprechen

- Zahlreiche Betroffene auch Jahre nach dem Missbrauch mit den Folgeerscheinungen kämpfen und um ihre Heilung ringen, manche ein Leben lang.

- Physische, psychische und emotionale Spätfolgen auch die Familie, Freundeoder spätere Partner belasten können

- Missbrauch und sexuelle Gewalt keine Einzelschicksale sind

- Es Hilfen, Lösungswege und Heilungsmöglichkeiten gibt

Die Zahl der aktuell betroffenen Kinder und Jugendlichen von sexuellem Missbrauch ist in der Realität viel höher, als sich Menschen vorstellen. Erklärbar wird die Dunkelziffer vor dem Hintergrund der Tatsache, dass eine Vielzahl der Fälle im unmittelbaren sozialen Umfeld oder sogar der Kernfamilie des(r) jeweils Betroffenen geschieht.

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Zum Download:

Nützliche Links

Adressen von Ansprechpartnern.pdf
, der komplette Text 

Gewalt gegen Kinder.pdf

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